Allgemeine Musiklehre
Intervalle
Intertvallbestimmung fein
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Intertvallbestimmung "grob",
dass bedeutet ohne Berücksichtigung evtl. Vorzeichen!
Als Intervall bezeichnet man in der Musik den Abstand (in der Tonhöhe) zwischen 2 Tönen! Zur Bezeichnung verwenden wir lateinische Namen. Mit ein bisschen Übung kann man Intervalle auf den ersten Blick am Aussehen erkennen!
Ein Klick auf die Noten macht diese hörbar! (sofern Lautsprecher vorhanden sind)
Achtung beim Intervallbestimmen Ausgangston mitzählen!

Intervallbestimmung"fein"
Prime [1], Quarte [4], Quinte [5], Oktave [8] sind rein!
Sekunde [2], Terz [3], Sexte [6], Septime [7] gibt es klein oder groß!
Wenn man den Abstand zwischen den Tönen durch Vorzeichen enger (kleiner) macht, nennt man alle Intervalle vermindert!
(Sekunde [2], Terz [3], Sexte [6], Septime [7] werden erst klein.)
Wenn man den Abstand weiter (größer) macht nennt man sie übermäßig!
Ein Klick auf die Noten macht diese hörbar! (sofern Lautsprecher vorhanden sind)
Beispiel rein:
Beispiel klein, groß:
Ein Klick auf die Zahlen macht ein Beispielintervall hörbar! (sofern Lautsprecher vorhanden sind)
 
vermindert
klein
rein
groß
übermäßig
Prime
0
Sekunde
Terz
Quarte
Quinte
Sexte
Septime
Oktave

Oder wer lieber so zählt!

Intervalle in Halbtonschritten!
 
vermindert
klein
rein
groß
übermäßig
Prime
Sekunde
Terz
Quarte
Quinte
Sexte
Septime
Oktave

Auch wenn durch Vorzeichen klanglich schon ein anderes Intervall erreicht wäre, richtet sich der Name des Intervalls immer danach wie es notiert ist!

Klingen gleich werden aber verschieden aufgeschrieben!

Es gibt 2 gängige Techniken zur Intervall Feinbestimmung:
1.) die "Mathematische"
Sich merken wie viele Ganz- und Halbtonschritte jedes Intervall hat (siehe Tabelle) und dann abzählen.
Achtung: CHEF (natürliche Halbtonschritte) nicht übersehen!

2.) die "Musikalische"
Eine Methode für die, die sich im Quintenzirkel zuhause fühlen:
Man kann die Intervall Feinbestimmung über die Tonarten vornehmen, wenn man weiß:
In der Dur-Tonleiter sind alle Intervalle, die auf dem Grundton aufbauen rein oder groß! Das bedeutet:
Prime [1], Quarte [4], Quinte [5], Oktave [8] sind rein!
Sekunde [2], Terz [3], Sexte [6], Septime [7] sind groß!
Vorgehen:
  1. Überlegen welche Vorzeichen die Dur-Tonleiter des unteren Ton hat.
  2. Feststellen ob der obere Ton leitereigen ist (in der Tonleiter vorkommt).
  3. Wenn ja siehe grünes Feld oberhalb.
  4. wenn nicht Abweichung bestimmen.
Achtung: Sekunde [2], Terz [3], Sexte [6], Septime [7] werden erst klein. Vermindert ist erst ein Ganzton tiefer, als in derTonleiter.
Natürlich gibt es auch Intervalle die weiter (größer) sind als eine Oktave:
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Oktave + Sekunde = None
Oktave + Terz = Dezime
Oktave + Quarte = Undezime
Oktave + Quinte = Duodezime
Oktave + Sexte = Tredezime
Die Feinbestimmung geht am leichtesten, wenn man eine reine Oktave abzieht und den Rest bestimmt!
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